Wissenswertes

Die Buckfastbiene

Ursprung der Buckfastbiene ist eine Kreuzung von vor 1920 zwischen der dunklen, lederbraunen Ligustica und der einstigen englischen Form der Mellifera. Bruder Adam selektierte seinen Bienenstamm auf Leistungsfähigkeit, Fruchtbarkeit, Krankheitsfestigkeit und Winterhärte. Eine sehr wichtige Aussage Bruder Adams macht den Hintergrund seines Zuchtbestrebens klar: „Die perfekte Honigbiene gibt es nicht. Sie muss durch die Hand des Menschen „erschaffen“ werden“. Er war mit seinen Zuchtbemühungen nie „fertig“. Immer sah er neue Herausforderungen auf die Bienenzucht zukommen.

Seine Zucht basierte auf der Erkenntnis, dass alle „Rassen“ der Europäischen Honigbiene miteinander verwandt sind, und sich auf eine Ur-Form zurückführen lassen. Also eine ähnliche Stammesgeschichte wie beim Menschen und anderen Säugetieren.

Die Buckfastbiene erfreut sich weltweit vor allem bei Berufs- und Erwerbsimkern, einer weiterhin steigenden Beliebtheit. Die Buckfastbiene ist sehr sanftmütig, fruchtbar und im Schwarmtrieb leicht lenkbar. Sie baut starke Völker auf, bringt sehr gute Honigerträge und läßt sich im Vergleich zu anderen Zuchtrichtungen schneller und leichter bearbeiten.

Quelle: http://www.gdeb.eu/die-buckfast-biene

[sie sind aber süss]

Die Kärntner Biene (Apis mellifera carnica)

auch Krainer Biene genannt, ist eine natürlich entstandene Rasse (Unterart) der Westlichen Honigbiene (Apis mellifera). Von den Imkern wird sie auch einfach Carnica genannt.

Sie ist die nördlichste Vertreterin der Balkan-Rassengruppe und ist nur in den Regionen südlich der Alpen autochthon (ursprünglich) beheimatet. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie im ganzen deutschsprachigen Raum verbreitet und hat dabei die nördlich der Alpen beheimatete Dunkle Europäische Biene fast vollständig verdrängt. Gründe waren die größere Volksstärke und der damit zu erreichende höhere Honig-Ertrag.

Da die Kärntner Biene vom südöstlichen Alpenklima geprägt wurde, kommt sie mit heißen Sommern und kalten Wintern gut zurecht. Die Feuchtigkeit und Unbeständigkeit des Meeresklimas bereitet ihr Schwierigkeiten. Deswegen ist sie auch in England, Frankreich und Skandinavien kaum verbreitet. Die Kärntner Biene ist sanftmütig, hat aber im Gegensatz zu einigen anderen Rassen einen erhöhten Schwarmtrieb.

Aus Veröffentlichungen des großen Kärntner Carnica-Züchters Hans Peschetz (Autor von Der Weg zur besten Honigbiene und Vom Anfänger zum Meister: Das Carnica Buch) geht jedoch hervor, dass es in Kärnten ein „Bienen-Rassen-Misch-Masch“ gab und erst 1929 die Carnica (Stamm Glockner) vom Fuße des Großglockners in Kärnten gezüchtet und vermehrt wurde. Es gibt derzeit in Kärnten Bienen mit einem relativ hohen Carnica-Anteil, aber nur ca. 50 Carnica-Züchter.

In den österreichischen Bundesländern Wien, Niederösterreich und Kärnten ist grundsätzlich nur die Haltung oder Zucht von Kärntner Bienen mit allen ihr zugehörigen Stämmen und Linien zulässig.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kaerntner_Biene

[sie sind ja noch süsser]

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